Blog zu den Themen Webentwicklung, technisches Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung

Billomat: Buchhalter meines Vertrauens

Heute möchte ich einen kurzen Artikel über ein deutsches Startup schreiben, bei dem ich bereits seit über einem Jahr Kunde bin. Die Rede ist von Billomat, einem Online-Dienst für Buchhaltung, Rechnungen, Angebote, Mahnungen und Kundenverwaltung.

Billomat bietet keine Installationssoftware und lässt sich auch nicht offline verwenden, sämtliche Daten befinden sich in der Cloud. Was für viele größere Firmen wohl ein No Go sein dürfte empfinden andere als angenehm, da sie von fast überall Einsicht in ihre Kundendaten und Rechnungen erhalten. Abgesichert werden sämtliche Daten bei Billomat durch eine strikte SSL-Verschlüsselung; außerdem möchte man durch ständige Backups einen Datenverlust auf jeden Fall verhindern. Da der gesamte Service aus Deutschland stammt, muss man sich auch weniger Sorgen um das deutsche Recht machen als bei einem internationalen Anbieter, da Billomat automatisch auf notwendige Angaben verweist. Zu guter letzt existiert eine API-Schnittstelle, wodurch Billomat beispielsweise mit dem Online-Briefversand Pixelletter oder Zeitmanagement-Tool mite zusammenarbeiten kann.

Soviel zum reinen Marketing-Bla-Bla – nun möchte ich meine persönliche Meinung kundtun!

Innovationen, Neuerungen, Reformen

Billomat macht vieles richtig und noch mehr grandios. Das ist mein Fazit nach über einem Jahr als aktiver Benutzer. Und damit meine ich gar nicht den Funktionsumfang, denn es gibt gewiss Anbieter, die diesen bei weitem überschreiten. Vielmehr ist es die Tatsache, dass das Team verstärkt mit seinen Kunden zusammenarbeitet – sei es über den hauseigenen Blog oder sogar direkt über Twitter. Man ist immer am Puls der Kundschaft und gerade diese Eigenschaft ist es, welche Vertrauen schafft. Jüngste Beispiele dafür wären die Einführung des QR-Bezahlcodes, eine kluge Autovervollständigung wie bei Google & Co., die Unterstützung von Brutto-Preisen oder die Bereitstellung von Lieferpreisen.

Quell der Inspiration: Billomat-Blog

Die Vorstellung dieser neuen Funktionen erfolgt immer im hauseigenen Billomat-Blog. Auf die dort hinterlassenen Kommentare von Kunden wird zeitnah eingegangen, weshalb meist rege Diskussionen entstehen. Umso erfreulicher, dass man viele der angesprochenen Verbesserungsvorschläge bereits nach kurzer Zeit in Billomat integriert sieht. Aber auch auf Twitter sieht es nicht anders aus; bei Fragen erhält man schnell eine kompetente Antwort von @billomat.

Meiner Meinung nach können die meisten deutschen Startups noch einiges von dieser Kunden-Kommunikations-Politik lernen. Denn diese ist mitunter ein Hauptgrund, weshalb ich Kunde geblieben bin.

Auslöser für diesen Artikel

Ich geb’s ja zu… ich wurde bestochen…

Vor gut einer Woche wurde mir in meiner Billomat-Timeline mal wieder ein Hinweis auf eine neue Funktion im System angezeigt. Da mir diese gut gefiel und ein Dankeschön sowieso lange überfällig war, ließ ich einen recht positiven Kommentar im Artikel ab. Wenige Tage später staunte ich nicht schlecht, als sich in meinem Postkasten ein großer Umschlag vom Billomat-Team befand!

Darin befand sich ein Brief, in dem man sich für den netten Kommentar bedankte und mir mitteilte, dass genau solches Feedback das Team immer wieder antreibt ihr Online-Tool weiter zu verbessern. Zusätzlich gab es ein Billomat-Mauspad obendrauf!

Ich bin begeistert!

Wie man aus dem Artikel unschwer erkennen kann, bin ich von Billomat begeistert. Eben nicht, weil die Funktionen des Tools seinen Mitbewerbern – die es ja zweifelsfrei auch im deutschen Raum gibt – Lichtjahre voraus ist. Sondern weil man die Freude und den Spaß erkennt, welche die Entwickler selber an ihrem Tool und dessen Weiterentwicklung haben. Weil Stillstand Rückschritt zu bedeuten scheint. Und natürlich weil der Umgang mit dem Kunden einfach vorbildlich ist.

In dem Sinne… bitte macht weiter so! :)

Billomat testen

Dieser Artikel wurde am 28.09.2011 veröffentlicht

Wer schreibt hier?

Torben Leuschner - Webentwickler

Hi, ich bin Torben und baue leidenschaftlich gerne Webseiten. Also habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und bin seit 2008 als Webentwickler Selbständig tätig. Obwohl ich schwerpunktmäßig für Kunden arbeite habe ich auch sehr viel Freude an der Realisierung eigener Projekte. Daraus resultierend hat sich eine große Affinität zu den Themen Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung entwickelt. Gelegentlich schreibe ich auf Twitter, viel aktiver bin ich allerdings auf Facebook. Gerne können wir uns dort vernetzen!

Wie stehst du dazu?

  1. Hallo Torben,
    da müssen wir fast noch mal eine ganze Ladung Mousepads auf den Weg schicken ;-)

    Nein, im Ernst: Vielen herzlichen Dank für den Artikel. Er hat uns wieder mal in der These bestätigt, dass Social Media weit mehr ist als sich 20000 Twitter-Follower zu erkaufen. Ich hoffe, all die zwielichtigen selbsternannten Social Media Experten begreifen dies irgendwann auch mal und führen die viel zitierte „Servicewüste Deutschland“ in die Einfach-mal-zuhören-Oase. Wir füllen uns dort auf jeden Fall sehr wohl.

    In diesem Sinne freut es uns, dass wir dir eine kleine Freude machen konnten und dass du mit Billomat zufrieden bist. Wenn sich das mal ändern sollte, sag Bescheid. Du weißt, wo du uns findest.

    Gruß auch vom Rest des Teams.
    Markus

    • Hallo Markus,

      schön, dass du dich so zeitnah meldest – auch wenn ich nichts anderes erwartet habe ;-)

      Bei der Sache mit den „Social Media Experten“ musste ich etwas schmunzeln. Viele vergessen vor lauter technischen Schnickschnack in der Tat, dass eine natürliche und offene Kommunikation immer noch mit das A und O sind!

      Viele Grüße,
      Torben

  2. Klingt interessant :-)

    Wie schaut denn solch eine E-Mail mit Rechnung aus? Kann ich das frei einstellen? Bestimme ich selber den Absender also kurzum, bemerkt mein Kunde in irgendeiner Art, dass ich mit dem Service arbeite?

    Eingegangene Rechnungen muss ich dann immer per Hand aktualisieren ja?

    Viele Grüße

    • Hallo Peter,

      lediglich in der kostenlosen Version von Billomat ist ein Hinweis angebracht, dass du die Software benutzt. Bereits der kleinste Tarif ist davon befreit. Siehe auch unter http://www.billomat.com/preise/ .

      Die Rechnungen kannst du völlig frei gestalten. Das gilt sowohl für den Email-Text als auch für den PDF-Anhang. Sehr praktisch finde ich auch die Möglichkeit, Email-Signaturen mit anzuhängen! :)

      Außerdem musst du deine SMTP-Einstellungen hinterlegen. Bedeutet, die Email wird direkt über deine Mailadresse verschickt.

      Einen Rechnungseingang hat man mit genau drei Klicks eingetragen.

      Viele Grüße,
      Torben

  3. Danke für den ausführlichen Bericht und wir sind jetzt schon beim Wettbewerber, dessen Name aus dem englischen übersetzt „Schnelle Rechnung“ bedeuten würde :-). Aber das scheint mir bei billomat alles wesentlich umfangreicher auszusehen.

  4. Hallo Torben,

    hast du vorher verschiedene Anbieter getestet? Ich bin im Moment bei easybill und vom Service ziemlich überzeugt…

  5. He Torben, schöner Artikel und Hinweis. Werfe ich einen Blick drauf und schaue mir andere auch an. Hatte über solche Services noch gar nicht nachgedacht.

    „Wenn Du dich anmeldest, bekommst du automatisch den kostenlosen Tarif S. Du kannst Billomat also solange kostenlos benutzen und testen, wie du möchtest. Sollte der kostenlose Tarif Dir irgendwann einmal nicht mehr ausreichen, hast Du jederzeit die Möglichkeit, in einen höheren Tarif zu wechseln.“ – Das Statement gefällt mir – testen ohne Fristen zu beachten!

  6. Billomat scheint wirklich sehr gut zu sein. Habe schon von mehreren Seiten positive Meinungen gehört. Sollte ich mir sobald ich einmal eigene Kunden usw. in Deutschland betreue unbedingt ansehen.

    • Die Kunden bzw. der eigene Geschäftssitz muss sich gar nicht in Deutschland befinden. Billomat gibt es auch in Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch. Dabei handelt es sich nicht bloß um Übersetzungen. Auch lokale Formatierungen (z.B. Datumsformate, Zahlen, etc.) sind berücksichtigt. Verschiedene Währungen gibt es natürlich auch. Und zu guter Letzt können beliebige Steuersätze angeben werden. Somit ist Billomat auch fit für den Einsatz im Ausland.

      Eigenwerbung Ende ;-)

      • Klingt gut. Will mir aber aus verschiedenen Gründen hier in Italien nichts aufbauen … und da ich ehh nach Deutschland ziehe halte ich da schon mal nach Software Ausschau. Danke aber für den Tipp ;-).

  7. Schöner Bericht, aber so richtig damit anfreunden, dass das alles in der Cloud ist, kann ich irgendwie noch nicht so richtig.

  8. Eine Frage hätte ich noch an die Insider :-) Ist es möglich terminierte Rechnungen anzulegen? Also die z.B. automatisch jeden Monat erstellt und verschickt werden.

    Habe eingie Lastschriftkunden mit monatlich gleichen Beiträgen, da würde das super passen.

    • Ja, das geht. Die Funktion heißt bei Billomat „Abo-Rechnungen“. Damit lassen sich automatisch Rechnungen erstellen und ggf. auch versenden. Als Intervall ist eine tägliche, wöchentliche, monatliche, quartalsweise, halbjährliche und jährliche Erstellung möglich.

  9. Hi Torben,

    guter Bereicht. Auf meiner ToDo erscheint auch immer weiter oben „billomat Review“ – Bis Juni diesen Jahres hatte ich noch ein lokales Programm dafür. Dann bin ich auch Mac umgestiegen und das Programm war damit hinfällig.

    Danach hatte ich zwei Alternativen „in der Cloud“ getestet. easybill und billomat. billomat hat mich am Meisten überzeugt, weshalb ich es seit Juli mit Freude nutze und Gott sei Dank auch ganz gut befülle :P

    Ich kann dir nur zustimmen und auch die Begeisterung teilen. Das wird sich in der kommenden Zeit dann auch in meinem Artikel wiederspiegeln ;-)

    grüße Ralf

  10. Danke für die Ausführungen. War am überlegen, werde es aber nun definitiv mal testen. Insbesondere die E-Mail Signatur finde ich interessant!

    Grüße, buxi

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