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Stockfoto-Anbieter depositphotos im Test (Sponsored)

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein bezahltes Review.

Der Stockbilder-Anbieter depositphotos.com ist ein internationaler Markplatz für den digitalen Bild-Handel mit Sitz in den USA. Zielländer sind neben Amerika und Deutschland auch Frankreich, Spanien, Polen, Italien, Portugal und die Niederlande. Das Portal sieht sich selbst als erste Anlaufstelle für Fotografen, Grafiker, Zeichner und Illustratoren. Die Stärken lägen dabei bei der Archiv-Größe (5.298.454 Bilder und Vektorgrafiken zum jetzigen Stand), günstigen Konditionen sowohl für Käufer als auch Verkäufer, hoher Zuverlässigkeit und variablen Zahlungsmöglichkeiten.

Preise & Konditionen

Sowohl Bildkäufer (Grafiker, Illustratoren, …) als auch Bildverkäufer (Fotografen) können bei depositphotos aktiv werden. Im Folgenden möchte ich kurz die Preise und Konditionsmodelle erläutern.

Preise für Käufer

Als Käufer hat man auf dem Stockbilder-Markplatz grundlegend drei verschiedene Optionen, seine digitalen Waren zu beziehen. Die erste Möglichkeit stellen die sogenannten Credits dar, welche man als Hauptwährung des Portals verstehen kann. Ein depositphotos-Credit entspricht ungefähr einem US-Dollar (je nach aktuellem Kurs). Die folgende Grafik veranschaulicht das Preismodell.

Somit bezahlt man für das Foto eines Einsteiger-Fotografen umgerechnet zwischen ~40 Cent und 6,90 Euro, je nach Bildart und -größe. Das Werk eines Plattform-Profis hingegen schlägt mit zwischen ~80 Cent und 12,20 Euro schon deutlich teurer zu Buche. Im Vergleich zur Konkurrenz kann man bei den Credits von depositphotos feststellen, dass es Discount-Anbieter gibt, die günstiger sind, aber auch sehr viele, welche mehr verlangen.

Neben der Standardlizenz gibt es auch noch die erweiterte Lizenz, falls man ein Stockphoto ausgiebig nutzen möchte. Diese benötigt man unter anderem dann, wenn man das Bild mehrfach benutzen möchte, es weiterverkaufen will oder die Auflage nicht limitieren möchte. Auch hier verdeutlicht eine Tabelle das Lizenzmodell.

Neben den Credits für den Kauf von einzelnen Fotografien gibt es noch das Abonnement, welches sich vor allem für Agenturen und Vielkäufer eignet. Hier erhält man automatisch Zugang zu allen Bildergrössen und Vektorgrafiken und bezahlt (jedenfalls bei voller Nutzung des Abos) deutlich weniger pro Datei. Die Preisspanne reicht dabei von 7 Cent (12 Monate Laufzeit) bis zu 50 Cent (3 Tage Laufzeit) pro Bild. Allerdings werden diese niedrigen Preise wirklich nur erreicht, wenn man das Abonnement voll ausnutzt und jeden Tag die maximale Anzahl an verfügbaren Bildern herunterlädt. Die folgende Grafik veranschaulicht das Prinzip des Abonnements:

Die Dritte Möglichkeit auf depositphotos.com Stock-Illustrationen und -Fotos zu erwerben, stellt der Kauf per SMS dar. Hierzu sendet der Käufer eine SMS mit dem gewünschten Schlüssel an eine entsprechende Nummer und erhält ähnlich wie bei den Credits ein Guthaben gutgeschrieben. Auch bei der Zahlung per SMS gilt, dass die Bilder in allen verfügbaren Größen verfügbar sind. Der Preis für ein per SMS erworbenes Bild liegt je nach Bestellmenge zwischen 50 (15 Bilder / SMS) und 80 (1 Bild / SMS) Cent.

Zahlarten

Akzeptiere Zahlarten auf depositphotos.com sind VISA, MasterCard, American Express, VISA Electron, PayPal, moneybookers.com und WebMoney. Außerdem natürlich die eben angesprochene Zahlweise per SMS.

Konditionen für Verkäufer

Sämtliche auf depositphotos.com zum Verkauf angebotene Bilder werden unter der „Royality-free“ – Lizenz vertrieben. Diese besagt, dass der Käufer das Bild verwenden kann, ohne die Verwendungsart, den Verwendungsort oder das Zielpublikum beim Verkäufer anzugeben. Eine „Royality-free“-Lizenz gewährt ein zeitliches unbegrenztes Recht, das Bild für eigene Zwecke zu verwenden. Dieses Recht gilt allerdings nicht exklusiv.

Die Vergütung, welche ein Fotograf oder Grafiker für den Verkauf von Bildern auf dem Stockfoto-Marktplatz erhält, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen ist es die Bildgröße, welche der Käufer beim Kauf einer Fotografie wählt (siehe obige Tabelle). Zum anderen kommt bei depositphotos ein Levelssystem für Fotografen zum Einsatz. Kurz und knapp bedeutet das: Je mehr ein Fotograf auf der Plattform verkauft, umso höher wird seine Provision.

Damit ergeben sich im Endeffekt folgende Konditionen für Fotografen, was ein Käufer ein Bild per Credits kauft:

Oberfläche und Usability

Neben Anmeldung, Kaufvorgang und Profilbereichen bildet die Suche nach Stockfotos den elementaren Kern von depositphotos.com. Diese ist bereits auf der Startseite prominent platziert und lädt ein, mit Hilfe von Schlagwörtern nach relevanten Bildern zu suchen.

Auf der anschließenden Ergebnisseite erhält man eine Vielzahl an Thumbnails zu den jeweiligen Suchergebnissen. Praktisch, dass sich die Seitenbreite automatisch an der Fenstergröße ausrichtet. So hat man auf einem 24-Zoll-Monitor eine große Übersicht an Fotografien auf einen Schlag verfügbar. Jedoch vermisse ich eine Option oder einen Regler, um die Größe der Thumbnails in der Vorschau anzupassen; diese sind mir persönlich auf den ersten Blick etwas zu klein (auch wenn man per Mouseover eine größere Version des Bildes erhält).

Positiv aufgefallen sind mir die vielen Detailoptionen und Filtereinstellungen. So hat man die Möglichkeit, die nach Kategorien, Fotografen oder Unterschlagwörtern weiter zu verfeinern. Weiter kann man sich den Bildtyp (Foto / Vektoren), die Bildausrichtung (Horizontal, Vertikal, Quadratisch), die Bildgröße und die Bildfarbe selektieren. Auch eine schnelle Sortierung nach Kritierien (siehe Grafik rechts) ist möglich.

Datenbestand im Vergleich zu Mittbewerbern

Ein spannende Frage ist natürlich auch immer die Menge an Bildern und Fotografien im Vergleich zu Mitbewerbern. Also habe ich mir drei Keywords rausgesucht und den Datenbestand verglichen. Bewusst habe ich mich dafür für zwei englische und einen deutschen Begriff entschieden.

Begriff A: christmas

  1. fotolia.com: 491.491 Ergebnisse (4 Punkte)
  2. depositphotos.com: 244.554 Ergebnisse (3 Punkte)
  3. clipdealer.com: 19.801 Ergebnisse (2 Punkte)
  4. photodune.net: 16.983 Ergebnisse (1 Punkt)

Begriff B: holiday

  1. depositphotos.com: 477.889 Ergebnisse (4 Punkte)
  2. photodune.net: 37.014 Ergebnisse (3 Punkte)
  3. clipdealer.com: 36.250 Ergebnisse (2 Punkte)
  4. fotolia.com: 8.496 Ergebnisse (1 Punkt)

Begriff C: weihnachtsbaum

  1. fotolia.com: 54.515 Ergebnisse (4 Punkte)
  2. clipdealer.com: 1.806 Ergebnisse (3 Punkte)
  3. depositphotos.com: 309 Ergebnisse (2 Punkte)
  4. photodune.net: Ergebnisse (1 Punkt)

Endergebnis

  1. depositphotos.com & fotolia.com: 9 Punkte
  2. clipdealer.com: 7 Punkte
  3. photodune.net: 5 Punkte
Bei diesem Ergebnis ist allerdings zu beachten, dass diese Keywords wirklich zufällig ausgewählt wurden und es für andere eventuell wieder ein anderes Ergebnis geben kann. Leider etwas negativ bei depositphotos ist mir aufgefallen, dass die Suche nach weihnachtsbaum nur 309 Ergebnisse hervorbrachte. Sucht man hingegen nach christmas tree gibt es über 70.000 Ergebnisse – eventuell kann man die sprachspezifische Suche hier noch weiter verfeinern.

Gratis-Probeabonnement für sieben Tage

Kostenfreie Fotos von Depositphotos.com gibt es im siebentägigen Probeabonnement. Hier kann sich ein frisch registrierter Benutzer über einen Zeitraum von sieben Tagen jeden Tag fünf lizenzfreie Fotos komplett gratis herunterladen. Wie ich finde ein gutes Angebot, um die Plattform zu testen und sich mit Bedienung sowie Kaufvorgang vertraut zu machen.

Fazit

Das Angebot und die Foto-Vielfalt von depositphotos.com gefallen mir gut; das Preismodell ist fair und übersichtlich – im ganzen kann ich den Stockfoto-Anbieter uneingeschränkt empfehlen.

Mein einziger größerer Kritikpunkt wäre, dass deutsche Suchbegriffe deutlich weniger Treffer erhalten als ihr englisches Äquivalent. Bei einer internationalen Plattform würde ich mir hier eine bessere Übersetzung der Suchbegriffe wünschen. Ansonsten: Daumen hoch! :)

Dies war ein bezahltes Review. Falls du auch Interesse daran hast, dass ich dein Produkt oder Internetdienst ausführlich teste und ein Review dazu auf diesem Blog veröffentliche, erfährst du weitere Informationen auf der Hier Werben – Seite.

Dieser Artikel wurde am 22.12.2011 veröffentlicht

Wer schreibt hier?

Torben Leuschner - Webentwickler

Hi, ich bin Torben und baue leidenschaftlich gerne Webseiten. Also habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und bin seit 2008 als Webentwickler Selbständig tätig. Obwohl ich schwerpunktmäßig für Kunden arbeite habe ich auch sehr viel Freude an der Realisierung eigener Projekte. Daraus resultierend hat sich eine große Affinität zu den Themen Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung entwickelt. Gelegentlich schreibe ich auf Twitter, viel aktiver bin ich allerdings auf Facebook. Gerne können wir uns dort vernetzen!